Ein Aufenthalt im Ausland kann das Leben verändern.
Agee Satgunanathan ist neugierig auf Neues. „Nach 13 Jahren Schule möchte ich jetzt etwas sehen, was ich noch nicht kenne“, sagt der junge Mann aus Wiesbaden. Wenn er sein Abitur in der Tasche hat, will der 18-Jährige deshalb für ein Jahr nach Südamerika gehen und dort gemeinsam mit seiner Freundin als Freiwilliger in einem sozialen Projekt mitarbeiten. Dass solch ein Auslandsaufenthalt gut für die Sprachkenntnisse ist und den Lebenslauf aufwertet, ist für Agee Satgunanathan nur ein angenehmer Nebeneffekt. Vor allem möchte der junge Mann in der Ferne „kennenlernen, wie Menschen anderswo leben“.
Um sich über Angebote und mögliche Ziele zu informieren, ist der Gymnasiast zur Informationsbörse „Hessen total international“ gekommen, auf der rund 40 Organisationen >>> weiter <<<
28.11.2011 - Wiesbadener Tagblatt
Messe stellt Angebote und Finanzierungshilfen für Kinder und Jugendliche vor - von Anja Baumgart-Pietsch
„Die Welt wird immer kleiner und der Arbeitsmarkt der Zukunft ist Europa, wenn nicht der ganze Globus“, sagt Hildegunde Rech. Die Mitarbeiterin des Amtes für Soziale Arbeit ist dieses Mal in anderer Funktion vor Ort, organisiert für den Landes-Jugendhilfeausschuss die Messe „Hessen total international“, die am Samstag zum zweiten Mal in Wiesbadener Kulturforum stattfand.
Es sei heute schon ein Nachteil, bei einer Bewerbung keine Auslandserfahrungen vorweisen zu können. Außerdem, so Rech, bringe der Auslangsaufenthalt ... >>> weiter <<<
Pressemitteilung -
13.10.2011
Wenn in Hessen einfach mal alle total international sind
Jugend-Info-Börse am 26. November 2011
In Hessen mag man „Handkäs mit Musik“, unterhält sich in weit über fünf unterschiedlichen Dialektgruppen und unterstützt – je nach seiner sportlichen Farçon – die Frankfurter Eintracht, die Kassel Huskies oder die Giessen 46ers. Als
Sehenswürdigkeiten gelten unter anderem der Dom zu Fulda, die Frankfurter Paulskirche oder das Wiesbadener Stadtschloss.
Für viele junge Menschen allerdings werden Sehenswürdigkeiten, Städte, Länder und Kulturen fernab von Rhein, Main und Lahn immer interessanter. Sie möchten sich aufmachen, um die Welt zu entdecken. Programme für den Weg ins Ausland gibt es viele. Wer Orientierung sucht, kann sich auf der Jugend-Info-Börse „Hessen total international“ informieren.
„Gemeinsam die Welt entdecken“ ist das Motto der Veranstaltung, auf der sich die Besucher über Internationale Jugendbegegnungen, weltweite Freiwilligen- und Friedensdienste, Schüleraustausch, Praktika im Ausland, Au-Pair-Aufenthalte, Studierendenbegegnungen oder Work & Travel informieren können. Ein ereignisreiches Rahmenprogramm sorgt darüber hinaus für internationales Flair.
Die Info-Börse findet am Samstag, dem 26. November 2011, in der Zeit von 10 bis 16 Uhr bereits zum sechsten Mal statt. Veranstaltungsort ist das Kulturforum in der Wiesbadener Innenstadt.
Vor dem Hintergrund des großen Erfolges von „Hessen total international“ in den letzten Jahren erwarten die Veranstalter auch dieses Mal wieder viele Hundert interessierte Besucher. Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler, ihre Eltern und Lehrer, Interessierte an internationalen Jugendbegegnungen sowie Jugendgruppenleitungen und andere Akteure der Jugendarbeit. Der Eintritt ist frei.
Detaillierte Informationen finden sich unter www.hessen-total-international.de
Wesentliche Träger der Veranstaltung sind das Hessische Sozialministerium, der Hessische Jugendring und die Hessischen Jugendbildungswerke.
Kurz und bündig
Was: 6. Jugend-Info-Börse – Hessen total international
Wann: 26. November 2011 - 10 bis 16 Uhr
Wo: Kulturforum – Friedrichstraße 16 – 65185 Wiesbaden
Der Eintritt ist frei!
ÖPNV: Busse u. a. Linien 4,14, 27 bis Dern’sches Gelände
Pressekontakt
weltweiser – Der unabhängige Bildungsberatungsdienst
Jens Hirschfeld – Büro Bonn
Auf dem Dransdorfer Berg 98 – 53121 Bonn
hirschfeld@weltweiser.de
Telefon: 0228 391 84 784
Presseartikel
24.11.2010 Gießener Zeitung
Internationale Jugendarbeit auf der 5. Jugendinformationsbörse Hessen total international
Vielfältige Möglichkeiten für junge Menschen im Ausland Erfahrungen zu sammeln, bietet die Informationsbörse „Hessen total international“, die am Samstag, 27. November 2010 in Wiesbaden stattfindet. Einen ganzen Tag lang können sich interessierte Jugendliche bei freiem Eintritt von den Vorzügen eines Auslandsaufenthalts überzeugen und Rahmenbedingungen kennenlernen. Neben vielfältigen Informationen von Trägern wird den Gästen der Börse auch ein buntes, internationales Programm geboten.
07.12.2009 Frankfurter Rundschau In die weite Welt - Junge Leute streben ins Ausland
Mareike ist 15 und träumt von der großen, weiten Welt. Doch außer in Urlauben und auf Google Maps hat sie davon bisher nicht viel gesehen. Als ein Bekannter ihr von einem Auslandsjahr erzählt, das er als Schüler in den USA verbracht hat, bekommt auch Mareike Lust, ihr elftes Schuljahr auf einem anderen Kontinent zu verbringen. Grund genug für die Gymnasiastin aus Frankfurt, am Samstag im Kolpinghaus die Infobörse „Hessen total international“ zu besuchen.
Hier stellen 30 Organisationen ihr Programm vor, das von weltweiten Freiwilligendiensten, Schüleraustausch sowie Praktika im Ausland bis zu Au-Pair-Aufenthalten und Work and Travel-Angeboten reicht. Mareike ist noch nicht entschieden, in welches Land sie gehen möchte. Die USA sollen es allerdings nicht sein, denn „da gehen ja fast alle hin. Ich könnte mir mehr etwas exotisches vorstellen.“
Wie ihr geht es vielen jungen Leuten, die ins Ausland möchten – sie wollen Neues erleben, wissen aber nicht, wie man den Aufenthalt organisiert und wo die Reise hingehen soll. Für solche Fragen ist für die Organisation „Internationale Sprach- und Studienreisen“ Christof Feinauer da, der als Student selbst mehrere Semester in Missouri, USA verbrachte und auf Sprachreisen als Englisch-Lehrer arbeitet. „Einmal längere Zeit in einem Land mit einer anderen Kultur und Sprache zu verbringen, macht nicht nur Riesenspaß, sondern fördert auch die Persönlichkeit und, ohne dass die jungen Leute das dauern im Kopf haben müssen, den internationalen Austausch zwischen den Ländern.“
Während sich Interessierte an den Ständen in Gesprächen informieren, gehen in den einzelnen Räumen zahlreiche Auftritte, Workshops und Filme über die Bühne, die die Vorteile eines Auslandsaufenthaltes vermitteln sollen. So gibt es eine Streetdance-Aufführung, da Musik, wie Gerda Schulz von der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung sagt, als internationale Brücke dient, um jenseits von Sprachbarrieren zu kommunizieren. Die Zentrale unterstützt laut Schulz die Veranstaltung, da „es wichtig ist, internationalen Jugendbegegnungen eine gemeinsame Plattform zu bieten.“
Die Infobörse hat während der sechs Stunden im Kolpinghaus auch regen Zulauf. Hildegunde Rech vom Hessischen Städte berichtet, dass während der Planungsphase sogar zehn Organisationen für die Veranstaltung abgesagt werden musste und sie daher im nächsten Jahr an einem mit mehr Platz stattfinden wird. Vielleicht können dann Jugendliche von ihren Erfahrungen im Ausland berichten, die am Samstag selbst noch auf der Suche danach waren.
07.12.2009 Frankfurter Neue Presse Viele Wege führen ins Ausland
Börse informierte über Au-Pair, Austausch und mehr
Im Ausland fremde Kulturen entdecken, erste Berufserfahrungen sammeln und neue Leute kennenlernen – das wollen viele Jugendliche. Auf der Infobörse «Hessen total international» gab es jede Menge Tipps dazu.
«So ein Auslandsaufenthalt bereichert ungemein, er erweitert den Horizont und dient der Selbstfindung», sagen Hannah Schilling (23) und Anna Horneber (22). Die beiden Studentinnen sind im Auftrag der Organisation «Eirene» zur Informationsbörse «Hessen total international» gekommen. Für «Eirene» waren die beiden nach dem Abitur für ein gutes Jahr in Frankreich im Einsatz. «Eirene» (griechisch für Frieden) ist ein ökumenischer, internationaler Friedens- und Entwicklungsdienst. Als eine von etwa 30 Organisationen präsentierte sich der Dienst am Samstag auf der Infobörse. «Unser Einsatz hat uns so sehr geprägt, dass wir jetzt Sozialwissenschaften mit Schwerpunkt Friedens- und Konfliktforschung in Marburg studieren», berichten Hannah und Anna.
Großer Andrang Zum vierten Mal findet die Infobörse statt. Und der Andrang ist groß. Die 16-jährige Janika ist mit ihren Eltern gekommen, um sich zu informieren. «Ich möchte in den Osterferien nach Italien», sagt die Frankfurterin. Italienisch lernt sie bereits seit etwa zwei Jahren. Jetzt möchte sie ihre Sprachkenntnisse praktisch vertiefen. «Es ist mir wichtig, einen Austausch zu machen, es soll nach meinem Besuch in Italien auch mal jemand zu uns kommen», betont sie.
Profis in Sachen Auslandsaufenthalt sind hingegen die neun jungen Leute aus Istanbul. Die Deutschschüler des Cagaloglu Anadolu Lisesi, eines alteingesessenen Gymnasiums, waren schon mehrfach in Deutschland. «Wir haben Schüler der Elly-Heuss-Schule in Wiesbaden besucht», erzählen sie. Gemeinsam planen das türkische und das deutsche Gymnasium eine offizielle Partnerschaft. Die Schüler aus Istanbul sind jetzt schon ganz begeistert von Deutschland und seiner Sprache. Die meisten von ihnen planen bereits, hierzulande zu studieren.
Viele Möglichkeiten
Austauschjahr, Au-Pair, Praktikum und Studentenbegegnung; Auslandsaufenthalt in den Ferien oder nach dem Abschluss – die Angebote und Möglichkeiten sind ebenso vielfältig wie die Nationalitäten der Infobörsen-Besucher.
Kana Uchiyama studiert zu Hause in Japan Soziologie und Pädagogik. Zurzeit macht die 23-Jährige für ein Jahr ein Praktikum bei Arco. Der Verein hat seinen Schwerpunkt auf Spiel-, Theater- und Erlebnispädagogik und bietet internationale Projekte an. «So etwas gibt es bei uns in Japan nicht», schwärmt Kana Uchiyama in fließendem Deutsch. Praktikant Ivo Eero ist erst seit Anfang Oktober da. Der Este schwärmt vor allem vom Baumklettern, das zu den erlebnispädagogischen Angeboten von Arco zählt.
Sonja Schiewint ist für den «Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge» nach Polen gegangen: «Die Zahlen aus dem Geschichtsunterricht haben so ein Gesicht bekommen», sagt die 20-Jährige. Ihr war wichtig, über den Tellerrand ihres Medizinstudiums hinauszublicken. «Zwei Wochen dauerte das bi-nationale Workcamp im polnischen Morawa.»
Ute Clausner vom Volksbund: «Viele denken, bei uns würden nur Gräber gepflegt. Natürlich gehört das auch dazu, aber die Workcamps sind ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit».
Eröffnet wurde die vierte Infobörse «Hessen total international» vom Schirmherrn Jürgen Banzer (CDU), seines Zeichens auch hessischer Minister für Arbeit, Familie und Gesundheit. «Jeder junge Mensch in Hessen sollte an internationalen Begegnungen und Austauschprogrammen teilnehmen», sagte Banzer. Der zunehmenden Bedeutung der Globalisierung sei Rechnung zu tragen.
Eine Liste von Organisationen gibt es unter http://www.hessen-total-international.de
27.11.2007 Frankfurter Rundschau Besuch mit Bodyguard
Frankfurter Studenten waren zum Austausch in Tel Aviv -
und zeigten Israelis ihre Stadt Presseartikel zum Download PDF (60KB)
28.11.07: Interview mit Dr. Manfred Wittmeier, Referent für politische Bildung
als Vertreter des Hessischen Jugendrings zur Fachtagung Hessen total international