„Gemeinsam die Welt entdecken 5. Infobörse Hessen total international Frankfurt am Main – 4. Dezember 2009
Internationale Jugendbegegnungen, weltweite Freiwilligendienste, Schüleraustausch Austauschprogramme, Praktika im Ausland, Au-Pair-Aufenthalte, Work & Travel“
Hessen total international in den Medien
Presseartikel
In die weite Welt - Junge Leute streben ins Ausland
Mareike ist 15 und träumt von der großen, weiten Welt. Doch außer in Urlauben und auf Google Maps hat sie davon bisher nicht viel gesehen. Als ein Bekannter ihr von einem Auslandsjahr erzählt, das er als Schüler in den USA verbracht hat, bekommt auch Mareike Lust, ihr elftes Schuljahr auf einem anderen Kontinent zu verbringen. Grund genug für die Gymnasiastin aus Frankfurt, am Samstag im Kolpinghaus die Infobörse „Hessen total international“ zu besuchen.
Hier stellen 30 Organisationen ihr Programm vor, das von weltweiten Freiwilligendiensten, Schüleraustausch sowie Praktika im Ausland bis zu Au-Pair-Aufenthalten und Work and Travel-Angeboten reicht. Mareike ist noch nicht entschieden, in welches Land sie gehen möchte. Die USA sollen es allerdings nicht sein, denn „da gehen ja fast alle hin. Ich könnte mir mehr etwas exotisches vorstellen.“
Wie ihr geht es vielen jungen Leuten, die ins Ausland möchten – sie wollen Neues erleben, wissen aber nicht, wie man den Aufenthalt organisiert und wo die Reise hingehen soll. Für solche Fragen ist für die Organisation „Internationale Sprach- und Studienreisen“ Christof Feinauer da, der als Student selbst mehrere Semester in Missouri, USA verbrachte und auf Sprachreisen als Englisch-Lehrer arbeitet. „Einmal längere Zeit in einem Land mit einer anderen Kultur und Sprache zu verbringen, macht nicht nur Riesenspaß, sondern fördert auch die Persönlichkeit und, ohne dass die jungen Leute das dauern im Kopf haben müssen, den internationalen Austausch zwischen den Ländern.“
Während sich Interessierte an den Ständen in Gesprächen informieren, gehen in den einzelnen Räumen zahlreiche Auftritte, Workshops und Filme über die Bühne, die die Vorteile eines Auslandsaufenthaltes vermitteln sollen. So gibt es eine Streetdance-Aufführung, da Musik, wie Gerda Schulz von der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung sagt, als internationale Brücke dient, um jenseits von Sprachbarrieren zu kommunizieren. Die Zentrale unterstützt laut Schulz die Veranstaltung, da „es wichtig ist, internationalen Jugendbegegnungen eine gemeinsame Plattform zu bieten.“
Die Infobörse hat während der sechs Stunden im Kolpinghaus auch regen Zulauf. Hildegunde Rech vom Hessischen Städte berichtet, dass während der Planungsphase sogar zehn Organisationen für die Veranstaltung abgesagt werden musste und sie daher im nächsten Jahr an einem mit mehr Platz stattfinden wird. Vielleicht können dann Jugendliche von ihren Erfahrungen im Ausland berichten, die am Samstag selbst noch auf der Suche danach waren.
Viele Wege führen ins Ausland Börse informierte über Au-Pair,
Austausch und mehr
Im Ausland fremde Kulturen entdecken, erste Berufserfahrungen sammeln und neue Leute kennenlernen – das wollen viele Jugendliche. Auf der Infobörse «Hessen total international» gab es jede Menge Tipps dazu.
«So ein Auslandsaufenthalt bereichert ungemein, er erweitert den Horizont und dient der Selbstfindung», sagen Hannah Schilling (23) und Anna Horneber (22). Die beiden Studentinnen sind im Auftrag der Organisation «Eirene» zur Informationsbörse «Hessen total international» gekommen.
Für «Eirene» waren die beiden nach dem Abitur für ein gutes Jahr in Frankreich im Einsatz. «Eirene» (griechisch für Frieden) ist ein ökumenischer, internationaler Friedens- und Entwicklungsdienst. Als eine von etwa 30 Organisationen präsentierte sich der Dienst am Samstag auf der Infobörse. «Unser Einsatz hat uns so sehr geprägt, dass wir jetzt Sozialwissenschaften mit Schwerpunkt Friedens- und Konfliktforschung in Marburg studieren», berichten Hannah und Anna.
Großer Andrang
Zum vierten Mal findet die Infobörse statt. Und der Andrang ist groß. Die 16-jährige Janika ist mit ihren Eltern gekommen, um sich zu informieren. «Ich möchte in den Osterferien nach Italien», sagt die Frankfurterin. Italienisch lernt sie bereits seit etwa zwei Jahren. Jetzt möchte sie ihre Sprachkenntnisse praktisch vertiefen. «Es ist mir wichtig, einen Austausch zu machen, es soll nach meinem Besuch in Italien auch mal jemand zu uns kommen», betont sie.
Profis in Sachen Auslandsaufenthalt sind hingegen die neun jungen Leute aus Istanbul. Die Deutschschüler des Cagaloglu Anadolu Lisesi, eines alteingesessenen Gymnasiums, waren schon mehrfach in Deutschland.
«Wir haben Schüler der Elly-Heuss-Schule in Wiesbaden besucht», erzählen sie. Gemeinsam planen das türkische und das deutsche Gymnasium eine offizielle Partnerschaft. Die Schüler aus Istanbul sind jetzt schon ganz begeistert von Deutschland und seiner Sprache. Die meisten von ihnen planen bereits, hierzulande zu studieren.
Viele MöglichkeitenAustauschjahr, Au-Pair, Praktikum und Studentenbegegnung; Auslandsaufenthalt in den Ferien oder nach dem Abschluss – die Angebote und Möglichkeiten sind ebenso vielfältig wie die Nationalitäten der Infobörsen-Besucher.
Kana Uchiyama studiert zu Hause in Japan Soziologie und Pädagogik. Zurzeit macht die 23-Jährige für ein Jahr ein Praktikum bei Arco. Der Verein hat seinen Schwerpunkt auf Spiel-, Theater- und Erlebnispädagogik und bietet internationale Projekte an. «So etwas gibt es bei uns in Japan nicht», schwärmt Kana Uchiyama in fließendem Deutsch. Praktikant Ivo Eero ist erst seit Anfang Oktober da. Der Este schwärmt vor allem vom Baumklettern, das zu den erlebnispädagogischen Angeboten von Arco zählt.
Sonja Schiewint ist für den «Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge» nach Polen gegangen: «Die Zahlen aus dem Geschichtsunterricht haben so ein Gesicht bekommen», sagt die 20-Jährige. Ihr war wichtig, über den Tellerrand ihres Medizinstudiums hinauszublicken. «Zwei Wochen dauerte das bi-nationale Workcamp im polnischen Morawa.»
Ute Clausner vom Volksbund: «Viele denken, bei uns würden nur Gräber gepflegt. Natürlich gehört das auch dazu, aber die Workcamps sind ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit».
Eröffnet wurde die vierte Infobörse «Hessen total international» vom Schirmherrn Jürgen Banzer (CDU), seines Zeichens auch hessischer Minister für Arbeit, Familie und Gesundheit. «Jeder junge Mensch in Hessen sollte an internationalen Begegnungen und Austauschprogrammen teilnehmen», sagte Banzer. Der zunehmenden Bedeutung der Globalisierung sei Rechnung zu tragen.
Eine Liste von Organisationen gibt es unter http://www.hessen-total-international.de
„Weltweiser“ für junge Menschen Organisationen informieren über Auslandsaufenthalte
roes. Frankfurt. „Itchy Feet“ – so heißt ein Magazin, in dem junge Leute ihre Erfahrungen im Ausland schildern. Es liegt am Eingang zur Jugendmesse „Hessen total international“, am sogenannten Weltweiser-Stand, aus und stimmt die Besucher auf die Eindrücke ein, die sie dort gewinnen können. „Itchy Feet“ heißt zu Deutsch „juckende Füße“. Die sollen die Besucher im Kolpinghaus an diesem Freitag auch bekommen, denn es geht um Austauschprogramme, Arbeitsmöglichkeiten und Freiwilligendienste rund um den Globus. An mehr als 30 Ständen können sich Jugendliche, junge Erwachsene, Eltern, Lehrer und andere Interessierte beraten lassen.
Am Stand des Kinder- und Jugendzentrums Biebrich zum Beispiel bekommen Besucher die türkische Gastfreundschaft zu spüren. Nedim Tuyun, stellvertretender Leiter des Zentrums, verteilt Schlüsselanhänger mit dem „Blauen Auge“, das im türkischen Volksglauben vor bösen Blicken schützen soll. Auch werden Konfektspezialitäten angeboten. Möglichst viele Besucher der Jugendmesse sollen im wahrsten Sinne des Wortes auf den Geschmack kommen. Denn in jedem Jahr organisiert das Jugendzentrum einen zweiwöchigen Austausch mit einer Schule im südtürkischen Alanya. Zur Messe sind fünf Schüler mit einer Lehrerin aus Alanya angereist und unterstützen Tuyun. Die 15 Jahr alte Hazal Marlborough Özden ist zum ersten Mal in Deutschland. Sie hat sich auf der Messe mit einer israelischen Gruppe angefreundet. „Ich habe so viele internationale Bekanntschaften gemacht und eine tolle Zeit gehabt“, berichtet Sebastian Weichert über die zehn Monate, die er mit „Work and Travel“ in Australien verbracht hat. Heute arbeitet der Dreiundzwanzigjährige am Stand von „Stepin“, der Organisation, mit der er in Australien gewesen ist. Meike Buggert hat Informationen zu einem Hilfsprojekt in Südamerika gesammelt. An solch einem Projekt möchte sie gerne nach der Schule für sechs Monate teilnehmen. „Mich zieht es in die Welt“, sagt die 18 Jahre alte Frau. Ihre Mutter Irmgard Buggert unterstützt sie. „Als Lehrerin habe ich festgestellt, dass junge Menschen, die eine Zeit lang im Ausland verbracht haben, einen weiteren Horizont haben und oft selbstbewusster sind“. Die 18 Jahre alte Jasmin aus dem Frankfurter Kinderheim Monikahaus hat in diesem Jahr an einem Austausch mit einem Heim in Tel Aviv teilgenommen. „Am meisten fasziniert hat mich, wie sauber das Meer und wie offen die Menschen gewesen sind. Ich könnte mir gut vorstellen für ein oder zwei Jahre in Israel zu leben“.
„Junge Leute können durch internationale Begegnungsprogramme wichtige Schritte in ihrer persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung machen“, sagt Holger Bellino (CDU), Mitglied im Landesjugendhilfeausschuss. Auch Kinder aus finanziell schlechter gestellten Familien können solche Erfahrungen sammeln. Sie werden durch Stipendien und Fördergelder aus Staats- oder Firmenkassen unterstützt – auch darüber informiert die Messe.
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Nix wie weg - Junge Hessen besuchen Auslands-Infobörse
VON FRANZISKA SCHUBERT
Wenn Hannah Schmidt aus Bad Homburg erst ihr Fachabitur in der Tasche hat, hält sie nichts mehr. Die 17-Jährige würde gern im englischsprachigen Ausland arbeiten. "In Neuseeland, Australien oder Großbritannien - Hauptsache, weg", erzählt sie. Bei dem Auslandsaufenthalt möchte sie ihre Englischkenntnisse vertiefen, aber es geht ihr auch "um eine neue Lebenserfahrung". Abgesehen von Urlaubsreisen, war sie noch nie längere Zeit im Ausland. Bei Step In, einem Anbieter von Austauschpro- grammen, erkundigt sich die Schülerin am Freitag auf der Jugendaustausch-Messe "Hessen total international" im Frankfurter Kolpinghaus nach Work & Travel-Programmen. Aber "Down under" ist ihr dann doch zu kostspielig: Rund 5000 Euro gilt es, für Australien aufzubringen. Außerdem müsste sie alles selbst planen, "wann ich wo arbeite und weiterreise" beispielsweise. Dann lieber doch England. Dort bekäme sie in einer ländlichen Gegend bereits vor der Ausreise einen Job in einem Hotel vermittelt oder könnte sich direkt vor Ort, beispielsweise in London, nach einer geeigneten Arbeitsstelle umschauen. Die Messe organisieren neben dem Hessischen Sozialministerium diverse Träger der Jugendarbeit. Die über 30 Aussteller bieten ganz verschiedene Programme an: Menschen ab 18 Jahren können beispielsweise mit dem Christlichen Friedensdienst "Youth Action for Peace Deutschland" einen
Europäischen Friedensdienst unter anderem in Island absolvieren und dort bei Umwelterziehung und im Bereich Ökotourismus mitarbeiten.
Viele Organisationen, darunter auch der gemeinnützige American Field Service (AFS), bieten ein Schuljahr im Ausland an. "Wer gern Englisch lernen möchte, aber nicht ins Ausland will, kann auch einen Australier in seiner Familie aufnehmen", erzählt Sebastian Weichert von Step In. Die 17- jährige Katharina Korabelnikov aus Fulda würde aber lieber selbst die elfte Klasse in den USA oder Großbritannien absolvieren. Von dem Aufenthalt verspricht sie sich "Sprachkenntnisse und wichtige Erfahrungen für das spätere Berufsleben". Außer dem Schulbesuch würde sie gern Au-Pair-Mädchen sein, um so viel wie möglich vom Familienleben mitzubekommen und sich intensiv mit der Gesellschaft auseinander zu setzen.
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Frankfurter Studenten waren zum Austausch in Tel Aviv - und zeigten Israelis ihre Stadt
VON FRANZISKA SCHUBERT
Wie Stars wurden die jungen Deutschen am Flughafen empfangen. Die israelischen Studenten hielten Spruchbänder in die Luft und sangen ein Lied für den Besuch. "Die Menschen in Israel leben intensiv", erzählt Christine Eidmann. Die 21-jährige Soziologie-Studentin ist eine der zehn Frankfurter Studentinnen und Studenten, die im September an dem einwöchigen Austausch mit
Kommilitonen aus Tel Aviv teilnahmen. "Die Israelis kosten jeden Moment aus", berichtet Christine Eidmann. In Tel Aviv "wird immer gefeiert und getanzt". 24 Stunden Nachtleben. Wenige hundert Kilometer entfernt explodieren Bomben, während das alltägliche Leben weitergeht - diese Erfahrung habe sie am stärksten beeindruckt. Ständig ist ihre Gruppe von einem Sicherheitsmann begleitet worden. Eine Vorsichtsmaßnahme, die der israelische Staat für Reisegruppen angeordnet hat. Einen Soldaten haben sie mit einem Maschinengewehr im Arm in einem öffentlichen Bus schlafen sehen - Bilder, die die Studenten aus Deutschland nicht gewöhnt sind. Untergebracht waren sie
privat bei den Familien der israelischen Studenten. Viele produktive Diskussionen haben die Studenten aus beiden Ländern während der gegenseitige Besuche miteinander geführt: "Nicht jeder hat nur auf seinem Standpunkt beharrt, sondern auch den anderen zugehört", so Eidmann.
Kicken mit Palästinensern
Auch Ilya Daboosh erzählt, wie interessant die Begegnung für ihn gewesen sei, obwohl der Offenbacher selbst jüdischen Glaubens ist und schon oft in dem Land seiner Eltern war, das er als einjähriges Baby verließ. "Neu und spannend" für ihn war, wie die Frankfurter Studenten Israel sahen. "Es gab einen ganz tollen Moment", sagt der 30-jährige Sozialarbeiter. Auf dem Weg zur Al-
Aqsa-Moschee seien sie an der Klagemauer palästinensischen Kindern begegnet und hätten alle zusammen Fußball gespielt. In diesem Augenblick sei der 60 Jahre lang währende Konflikt zwischen Israel und Palästina auf einmal egal gewesen. Im vorherigen Jahr war die israelische Gruppe zu Gast in Frankfurt. Nach einem interkulturellen Training, bei dem alle Teilnehmer sich kennen lernten und ausloteten, wo die Grenzen bei bestimmten Themen verlaufen, besuchten sie die Anne-Frank-Begegnungsstätte in Frankfurt. Auch
nach Nürnberg fuhren sie gemeinsam. Den Austausch organisierte das Jugendbildungswerk der Stadt Frankfurt zusammen mit ConAct,
der Koordinierungsstelle für den Deutsch-Israelischen Jugendaustausch. Christine Eidmann ist über das Internet auf das Angebot aufmerksam geworden, als sie nach Möglichkeiten für einen Auslandsaustausch gesucht hatte.
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Jugend international - Besuch von Türken und Israelis in Wiesbaden
red. WIESBADEN Vom 25. November bis zum 2. Dezember findet in Wiesbaden die Internationale Jugendbegegnung statt. Am Montag wird die internationale Jugendgruppe um 10 Uhr im Rathaus begrüßt. Die Jugendlichen, die zur Präsentation ihrer Projekte anlässlich der Veranstaltung "Hessen total
international" sowie zur Auswertung und Vorbereitung neuer Projekte für eine Woche nach Wiesbaden reisen, kommen aus der Türkei und Israel.
Die türkischen Jugendlichen sind Schüler der "Cev Özel Hamdaullah Emin Pasa Okullari Schule" in Alanya, Kooperationspartnerinnen und -partner des Jugendzentrums Biebrich. Zusammen mit Wiesbadener Jugendlichen werden sie die Deutsch-Türkische Jugendbegegnung 2007 der Landeshauptstadt Wiesbaden auswerten. Für 15 israelische Jugendliche ist die Begegnung der Gegenbesuch in Deutschland, nachdem im Juni dieses Jahres Wiesbadener Schüler der Ludwig-Erhard-Schule im Rahmen des Projektes "mail@more" zu Besuch in Israel waren. Ebenfalls zu Gast in Wiesbaden sind weitere fünf Schüler aus Haifa, um mit Jugendlichen der Ludwig- Erhard-Schule das neue Projekt und die virtuelle Begegnung "mail@more 2008" inhaltlich vorzubereiten. Diese virtuelle Jugendbegegnung findet zeitgleich im Januar 2008 als Projektwoche in Wiesbaden und Haifa statt.
"Hessen total international" ist eine hessenweite Veranstaltung zur Präsentation internationaler Jugendprojekte. Die Gäste werden die Woche mit den Jugendlichen aus Wiesbaden verbringen. Neben Seminaren zum Thema "Demokratie", welches das verbindende Element zwischen den Gruppen sein
wird, einer Führung durch die Paulskirche sowie einem Tagesausflug nach Köln, werden die Gäste die Möglichkeit haben, die Wiesbadener Jugendlichen im Rahmen kultureller Angebote und informeller Treffen kennen zu lernen.
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Abenteuer in der Taiga Tief im russischen Wald graben Jugendliche nach Keramiken
VON FRANZISKA SCHUBERT
Zwei Wochen Zeltlager ohne fließendes Wasser, Elektrizität und Duschen: Den Jugendlichen aus Frankfurt hat das extrem gut gefallen, auch wenn sie die "unzähligen Schnakenstiche niemals vergessen werden". Obwohl es weder Fernsehen noch Internet gab, hatte der 18-jährige Carl- Schurz-Schüler Dennis Heimbürger "keine Entzugserscheinungen". Im Gegenteil: Gemeinsam mit
russischen Studenten archäologische Funde auszugraben, sei mal was anderes als das "langweilige Großstadtleben". Vier Stunden täglich suchten die Jugendlichen mit Schaufeln, Pinsel, Spachteln und Guckrohren das Erdreich ab.
Dass im Mittelalter an dieser Stelle inmitten der Taiga ein kleines Städtchen stand, bezeugen noch heute Keramiken, Tierknochen und Jahrhunderte alte Feuerstellen. Die Ausgrabungsstätte ist mit dem Bus fünf Stunden von der sibirischen Stadt Omsk entfernt. "Die Stadt ist sauberer als Frankfurt", berichtet die Gruppe. Außerdem seien die Russen unkompliziert, "nicht so stocksteif", berichtet Heimbürger. Abends, erzählt er, hätten sie oft am Lagerfeuer gesessen und zur Gitarre russische Lieder gesungen. Die 12-jährige Eleonora Schwan
schwelgt in Erinnerungen an den tiefen, durch Meteoriteneinschlag entstandenen See, in dem sie gebadet habe. Eleonora spricht russisch und hat sich mit zwei Studentinnen angefreundet. Der 17- jährige Alexander Schell dagegen, der bald seinen Zivildienst beginnt, musste sich "mit Zeichensprache verständigen". Zum Glück hat er im Internet ein Übersetzungsprogramm gefunden, das seine deutschen Sätze in Russische umwandelt: Auf diese Weise tauscht er sich mit einer Studentin aus.
Seit drei Jahren organisiert das Russische Kultur-, Sozial- und Bildungszentrum Istok für Jugendliche Ausgrabungsfahrten nach Russland. Auf der Jugendaustauschbörse "Hessen total international", am Freitag, 30. November in Frankfurt, von 13 bis 18.30 Uhr, im Kolpinghaus, Lange Straße 26, präsentieren sie einen Film mit schönen Bildern von ihren Abenteuern in der Taiga. Die Messe ist die richtige Adresse für alle Jugendliche und Studenten, die im Ausland
Erfahrungen sammeln wollen. Über Jugendbegegnungsmöglichkeiten, Au Pair-Vermittlungen und Freiwilligendienste informieren 36 Aussteller.
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Die Welt ruft – wir kommen!
Frankfurt (pm). Nach dem großen Zuspruch im letzen Jahr findet die Informationsbörse „Hessen total international“ am Freitag, dem 30. November, zum zweiten Mal in Frankfurt statt. Von 13:00 Uhr bis 18:30 Uhr erfahren Teens und Twens im Kolpinghaus Frankfurt, Lange Straße 26 (nahe Hauptwache), welche Organisatoren einen Auslandsaufenthalt ermöglichen und wie sie sich bewerben können. Die Börse präsentiert mehr als 30 Organisationen von internationalen Jugendbegegnungen, Freiwilligendiensten, Austauschprogrammen, Au-Pair Aufenthalten, Praktika und mehr. Jugendliche berichten von ihren Erfahrungen aus aller Welt und Gäste aus den hessischen Partnerregionen Emilia Romagna (Italien), Jarulawl (Russland) und Haifa (Israel) habe ebenfalls allerlei zu erzählen. Schirmherrin der Veranstaltung ist die Hessische Sozialministerin Silke Lautenschläger.
Die Welt kommt- Wir kommen!Presseartikel zum Download JPG (696KB)
NEW Hessen total international Song / MP3:
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Radiosendung
29.11.07 YOU FM Interview
28.11.07
Interview mit Dr. Manfred Wittmeier, Referent für politische Bildung
als Vertreter des Hessischen Jugendrings zur Fachtagung Hessen total international 2007
25.11.07 Planet Radio / FFH / Heaven
Presseservice
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